12.04.2011

Fotos: Hellvete, Urpflanze & Edgar Wappenhalter


Edgar Wappenhalter:




Urpf Lanze:




Hellvete:






10.04.2011

Fotos: Marcel Türkowsky & Francesco Cavaliere & Peter Strickmann


Peter Strickmann:







Marcel Türkowsky & Francesco Cavaliere:






Gig: Edgar Wappenhalter, Hellvete & Urpf Lanze, 11.04.2011, Waggon Offenbach



Die spinnen, die Belgier! Das wissen wir ja schon länger – und das ist ja auch gut so!

Das zarte Pflänzchen unserer deutsch-belgischen Freundschaft blüht nun schon ein scheues Jährchen, und nach Sylvester Anfang II und Ignatz kommen gleich drei weitere Projekte aus dem KRAAK-Umfeld zu Besuch in den Waggon nach Offenbach:


Edgar Wappenhalter, Hellvete & Urpf Lanze.


Der Reihe nach,...



Edgar Wappenhalter ist die Narrenkappe von Silvester Anfang/Funeral Folk Gründungsmitglied Steve Marreyt, der sich mit seinem Solo-Projekt an sonnigeren Psych-Folk Stränden aalt. Sein LP-Debüt „On The Beach“ hat nix mit Neil Young zu tun, eher schon mit Syd Barrett und Angus MacLise. Versponnen-akustische Skizzen, hingehuscht und leicht bekifft kichernd.




Glen Steenkiste ist Mitglied von Sylvester Anfang II und mit seinem Solo-Projekt Hellvete legt er akustische Fährten ins schwach beleuchtete Unbewusste aus. Verträumter, weich gezeichneter Drone-Folk. Schwärmerisch und doppelbödig zugleich. Als hätten Florian Fricke und David Tibet zusammen den Soundtrack zu Peter Weirs „Picnic At Hanging Rock“ geschrieben – aber David durfte nicht singen, das hätte die Mädchen vom Appleyard College nur aufgeschreckt...



Urpf Lanze ist Wouter Vanhaelemeesch, manchen vielleicht besser bekannt durch seine grafischen Arbeiten für zahlreicher Plattencover (Jozef van Wissem, Graveyards, Brethren Of The Free Spirit etc.). Solo spielt er Gitarre in der Art, wie Bill Orcutt den Blues kaputt macht und damit rettet. Radikale instrumentale und auf die Knochen abgenagte Improvisationen. Trocken heraus gehustet aus der sechssaitigen Gitarre – ab und zu jault ein Hund dazu. Take it or leave it.



Wir freuen uns über das kleine belgische Festival im Waggon und können nur sagen: Leute, seht zu, dass ihr es nicht verschlaft!


Edgar Wappenhalter

Hellvete

Urpf Lanze

Waggon, Offenbach

21 Uhr

06.04.2011

Phantom Limbo Radio Show No. 8



Belgien-Spezial:


1. Silvester Anfang – Introductie

(Heidense Maagden, Funeral Folk, 2006)

2. Hellvete – Untitled

(Tour Spilt E.P., Morc Records, 2011)

3. Edgar Wappenhalter – Untitled

(Tour Spilt E.P., Morc Records, 2011)

4. Ignatz – Back In The Seat

(I Hate This City, Conspiracy Records, 2011)

5. Leo Coomans – Aerosol

(Basement Recordings 1978-1982, Ultra Eczema, 2009)

6. Bear Bones Lay Low – Vomiting Bass

(Vallee De Dith, Kraak, 2009)

7. Innercity – From Innercity to Infinity

(In Fetal Aura, Upstairs, 2010)

8. Orphan Fairytale – Happy Go Lucky

(Ladybird Labyrinth, Ultra Eczema, 2009)

9. Urpf Lanze – Untitled

(Tour Spilt E.P., Morc Records, 2011)


weil, 11.04.2011 im Waggon: Edgar Wappenhalter, Hellvete & Urpf Lanze!


24.03.2011

Gig: Marcel Türkowsky & Francesco Cavaliere & Peter Strickmann, 09.04.2011, Walpodenakademie Mainz



Sagt ein Berliner: „Wer in Berlin wirklich spannende Musik entdecken will, sollte sich um Marcel Türkowsky kümmern.“ Sagen wir: „Leute, Ihr könnt Euch den nächsten Trip in die Hauptstadt sparen!“ Am 9.April haben wir sie hier, in Mainz, in der Walpodenakademie: Marcel Türkowsky und Francesco Cavaliere - zwei äußerst leidenschaftliche Soundliebhaber werden mit folgendem Versuchsaufbau den Kunstraum füllen:

Zwei Tische, zwei Zithern, ein paar Effekte...


Marcel Türkowsky ist ein äußerst umtriebiger Künstler der bereits eine Fülle von Spuren hinterlassen hat. Wooden Veil, UUHUU, Cones, Datashock,… sind nur einige Projekte in denen er mitgewirkt hat.

Francesco Cavaliere ist nicht weniger fleißig und u.a. bekannt als Teil von Albero Rovesciato. Die Fruchtbarkeit ihrer Zusammenarbeit zeigt sich bereits in der seit letztem Jahr gemeinsam kuratierten Veranstaltungsreihe „Whistle, Minotaure!“ Jetzt treten sie auch als musikalisches Duo unter dem Motto „Mirror Trance Theater“ in Erscheinung, und folgendes kann passieren:

Die Zithern werden mit dem unterschiedlichstem Schlagwerk gespielt, Saiten angeschlagen, gestreichelt, gezupft, der Klang verändert sich jeweils ins Feinste, von Minimal bis Maximal, mal konzentriert und sporadisch, mal ausschweifend und flächendeckend, sowohl rhythmisch als auch tonal, und immer fokussiert.

Der Sound selbst fordert dabei vom Publikum die gleiche Konzentration ab, wie von den Künstlern. Feinste tonale Verschiebungen entfalten dann ihre größte Wirkung. Eine Sache der Wahrnehmung, eine Sache der Physik. Falls ihr Teil dieser Skulptur aus Klängen werden wollt, erleben wollt wie sich Klänge entfalten, treffen, auf Widerstand stoßen und wieder verklingen, dann nimmt bitte Platz und seid mittendrin!


UPDATE:

Wir freuen uns außerordentlich, denn wir dürfen einen weiteren Gast begrüßen: Peter Strickmann. Denjenigen unter euch, die unsere Veranstaltungen regelmäßig besuchen, dürfte der Name Sisto Rossi bereits ein Begriff sein. Jetzt kommt die andere Hälfte des leider nicht mehr existierenden Duos ciao!bird zu Besuch. Peter, den die Kunst ins Saarland getrieben hat, kommt auf einen Sprung vorbei und wird zwei kleine Kompositionen aufführen. Das Material: Tape-Loops, Fundsachen, Fingerkuppen. Wir wissen nicht genau was Peter vor hat, aber in der Vergangenheit wusste er immer mit seiner sehr verspielten Variante konkreter Musik zu überzeugen. Ein kleines Faible für die Ideen John Cages und auch das Studium bei Christina Kubisch werden sicherlich einen sehr persönlichen Ausdruck finden.


Marcel Türkowsky & Francesco Cavaliere & Peter Strickmann

09.04.2011

Walpodenakademie Mainz

21 Uhr


19.03.2011

Fotos: „Pyramiden von Gießen“ Record Release Party - Datashock, Black To Comm,...



Datashock:






Black To Comm:




Vomit Heat & V838:






Kolter & Hering und seine sieben Sachen:





18.03.2011

Gig: 26.03. Datashock Record Release Party & Friends @ Oetinger Villa Darmstadt


„Offizielle“ Ankündigung:



„Special Pascal Hector Edition“:

(Keine Datashock-Presse ohne Fleetwood Mac Phantasien!)


„Sonic Youth performing Daydream Nation in its entire lenght“, ist ja in Mode gekommen, so ‘ne Art von akustischer Grabpflege.

Die „Pyramiden von Gießen“ sind aber ja noch frisch aufgeschichtet und daher müssen wir hier in der Ankündigung keine falschen Hoffnungen schüren – und damit dem lustigen Haufen aus dem Saarland Angstschweißperlen auf die Stirn zaubern. Nachspielen, das hieße ja strenge Alkoholkarenz bis zum 26.03. bei gleichzeitiger Gruppenhaft im nicht vorhandenen Proberaum! Lassen wir den Kelch also an Ihnen vorüberziehen...



Grund zum Feiern gibt es aus Anlass der Veröffentlichung von Datashocks „Pyramiden von Gießen“, einer stolzen Doppel-LP im Klappcover mit exklusiven Linernotes von Jürgen Ploog und allem Drum und Dran! Wir hatten ja verschiedentlich schon darauf hingewiesen. Ein kosmisch-androgynes Wesen: halb Barbarella, halb Chewbacca!



Marc Richter, der die „Pyramiden von Gießen“ auf seinem Dekorder-Label veröffentlicht wird eine Raumschiffladung der Doppel-LP dabei haben, fliegt er doch zur Release-Party vom Saturn (na gut, aus Hamburg) ein, um als Black To Comm eines seiner eher seltenen Konzerte zu spielen. „Alphabet 1968“, sein bisher letztes Studioalbum, erschienen 2009 auf Type Records, hat begeisterte Kritiken geerntet (Platte des Monats im WIRE, wisst ihr Bescheid!) und wir freuen uns sehr, endlich eine Gelegenheit zu finden, ein Live-Set von Black To Comm präsentieren zu können.



Datashock is all about friendship – falls das noch nicht klar war. Daher werden an diesem Abend noch Sisto Rossi alias V838 zusammen mit Nils Herzogenrath auftreten, eine exklusive Premiere. Sisto hat in Mülheim/Ruhr schon vor Jahren (ja, ja!) in 10 Minuten ausverkaufte Konzerte (sicher doch!) für Datashock veranstaltet und von Nils werdet ihr in Kürze noch hören. Als Vomit Heat wird er demnächst auf Olde English Spelling Bee (ja, genau, DAS Label) zwei Singles veröffentlichen. Essen goes New York, aber vorher Darmstadt!

Keine „Pyramiden von Gießen“ Record-Release-Party ohne Jan Stütz alias Kolter. Jan hat die Platte aufgenommen! Zusammen mit unserem „synth enthusiast“ (so spricht das Internet) Daniel „Hering uns seine sieben Sachen“ Voigt wird er zur Eröffnung des Abends ein gemeinsames Set spielen. Dann können die zwei auch in Ruhe Bierchen trinken danach...



Fällt schwer, die bevorstehende Nacht nicht mit Erwartungen (Sound) und Befürchtungen (Promille) zu überfrachten... nicht unwahrscheinlich sind im Verlauf der Nacht ferner:

- Schwitzdisco mit Ronnie & Pascal (alias Acid Roncho & LL Cool P)

- Spontan-Live-Sets in welcher Besetzung auch immer (aka „Ringelpietz mit Anfassen“)

- Acoustic-Live-Hits performed by Jan, vor der Tür auf der Gitarre. (Wenn er seinen Leitzordner mit den Texten von America bis Barcley James Harvest oder was weiß ich nicht alles noch nicht vergisst)

- Jacken ausziehen, verlieren und suchen mit Hering und seine sieben Sachen (beliebtes Partyspiel in stark alkoholisiertem Zustand)

- „Fluchen - wenn, dann richtig!“, Spoken-Word-Performance by Ruth Maria-Adam

- „Wie Ohrenstöpsel richtig einführen?“ Workshop mit Johannes zur Sicherung der Nachtruhe im verschnarchten Schlafraum.

- ... (zu ergänzen durch Einfälle der Gäste)



„PYRAMIDEN VON GIEßEN“ – RECORD RELEASE PARTY:

Datashock

Black To Comm

V838 & Vomit Heat

Kolter & Hering und seine sieben Sachen

Oetinger Villa, 26.03.2011, 21 Uhr – open & drunken end!



Pssst! Wenn Jürgen Ploog nicht in Florida abhängt, dann kommt er auch! Daumen drücken!