10.04.2014
Gig: Limpe Fuchs & Flamingo Creatures / Ross Parfitt am 22.05.2014 in der Walpodenakademie Mainz
Limpe Fuchs, die Grande Dame der freien Improvisation
zusammen mit den Flamingo Creatures. Die Frau, die bereits 1970 nackt und
schwarz angemalt den Bundesbürgerinnen und Bürgern den Marsch blies, steht seit
dem "Stürmischen Wochenende" im November 2011 im musikalischen Dialog
mit dem experimentell-psychedelischen Duo.
Drei wahlverwandte Stimmen, lachend, lautmalend und leise
flüsternd. Mit Pendelsaiten, Steinreihen, Bronzetrommeln, Violinen und diversen
elektronischen Mitteln forscht das Trio während seiner gemeinsamen Auftritte
nach Musik aus und für den Moment. Spontan und flüchtig – eindrucksvoll.
Es scheppert, summt, klirrt, brummt, klingelt und rumst –
kurz: es geht zur Sache, aufmerksam aber kompromisslos. Limpe, Ruth und Ronnie
führen sich auf!
Ross Parfitt: Drums hung,
piled and smacked. Gongs bent and heaved. Stetched out beaten rhythm on rusted
tubes and snapped strings. He's played with Roman Nose, Blue Yodel, John
Clyde-Evans, Names of Things, Jon Collin and others, and played pieces by Peter
Ablinger, Alvin Lucier, Seth Kim-Cohen, Steve Chase, and more.
"A
musician dedicated to exploring minimal compositional devices to maximal
conclusions" (Jon Marshall, Singing Knives)
"He
seemed to absorb the atmosphere and work in wavelike shifts to alter
states" (Peter Taylor, Foxy Digitalis)
31.05.2014
Walpodenakademie Mainz
20 Uhr
09.04.2014
Spurensicherung: Hering goes Nippon / Autistic Argonauts / Datashock
Den Hering zieht es nach Japan, er wird da aber nicht zu Sushi verarbeitet (offensichtlicher aber unvermeidbarer Kalauer), sondern tourt mit Paul Skomsvold aka Former Selves. Die Daten entnehmen sie bitte dem Flyer. Fanflüge hier buchen.
Aus der Abteilung: historische Frühwerke, das Autistic Argonauts Tape, das Aufnahmen von Ruth, Ronnie und Hering aus dem Jahr 2011 beinhaltet. Vorschau:
Ferner soll auch noch einmal auf die bevorstehende Veröffentlichung der neuen Datashock aufmerksam gemacht werden. „Keine Oase in Sicht“, Release-Party am 09. Mai in Saarbrücken.
Die englische WIRE hat sich schon Mühe gegeben, alles richtig zu verstehen... Wir vergeben an dieser Stelle ein Fleißbienchen und laden die Briten demnächst zum klärenden Gespräch:
Es bleibt spannend und macht Arbeit. Peace.
P.S.: Drüben bei Ronnie gibt es neue SPAM-Veröffentlichungen - aber Ronnie muss die Seite hier noch updaten, dann könnt ihr sehen und kaufen, was es geiles gibt!
24.03.2014
Gig: Ekin Fil / Least Carpet, 06.04.2014 in der Walpodenakademie Mainz
Operating out of Istanbul, Ekin Fil is the solo project of
Turkish musician Ekin Üzeltüzenci. Her music first came to the ears of many by
way of “Language,” a 2011 cassette release on the Root Strata label. “Language”
presented listeners with a fractured, hazy soundworld in which half-remembered
melodies and wraith-like vocals cohered into dark and hypnotic masses. On this self-titled
album, Ekin opens the curtains a bit, letting in some light and offering up an
even more refined album. This is a haunting collection of songs that wouldn’t
sound out of place on Drunken Fish Records in 1995, effectively channeling the
ghosts of Roy Montgomery and the Bristol shoegaze scene, while occupying
similar sonic climes as those traversed by Grouper and Jessica Bailiff.
"Across the record’s half-hour running time, Istanbul’s
Ekin Üzeltüzenci offers eight mysterious vignettes of haunted folk that will
entomb you in their elegant grace." (Decoder Magazine)
"Ekin Fil is an artist who occupies her own terrain and
it’s a lovely experience getting lost there." (Ryan Potts, Experimedia)
Least Carpet - Experimentelle Instrumentalmusik an der
musikalischen Schnittstelle von Folk-, Drone-, und Minimal-Music.
Demnächst neues Tape auf Feathered Coyote Records.
"Crazy Typ." (Johannes Schebler)
06.04.2014
Walpodenakademie Mainz
20 Uhr
Spurensicherung: Durch die Wüste mit Datashock
Keine Oase in Sicht. Was tun? Weitergehen. Langsam
vielleicht, aber stetig. Unbeirrbar. Im elften Jahr ihres Bestehens, 10 Jahre
nach der Erfindung von „New Weird America" (D. Keenan) und der „Rückkehrdes Kollektivs" (D. Diederichsen) durchstreifen Datashock noch immer den
„Raum nomadischer Klänge" und suchen, unbeeindruckt von zeitgenössischen
musikalischen Trugbildern, nach alten Quellen frischer Sounds.
Mag die Sonne im Spätkapitalismus auch unbarmherzig niederbrennen, die Augen blenden und die Beine schwer machen: Die Horde aus dem Saarland zieht immer weiter, zieht ihr eigenes Ding durch. Unvergleichlich, unbeschreiblich, unbestechlich. Den Blick auf den ewig schwindenden Horizont, die Antennen in den unendlichen Kosmos gerichtet: nach vorne, nach oben!
Links lassen sie die Überreste geschäftiger Szenegeier
liegen, rechts die mumifizierten Leichen der verlorenen Seelen, die, falschen
Propheten folgend, paradieswärts zogen und in die Irre gingen. Die Schönheit
der Wüste ist trügerisch, sich in ihr zu behaupten kein leichtes Unterfangen,
doch das unerschrockene dreckige halbe Dutzend aus der Saarvanne weiß um die
Gefahren hinter der nächsten Düne und setzt seine Reise unbeeindruckt fort.
Wohin? Ins Mekka magischer Melodien, zu den Schreinen
bewusstseinserweiternder Töne, zum Heiligtum der musikalischen Freundschaft und
den dionysischen Tempeln der Liebe und der Ausschweifung!
Keine Oase in Sicht. Kein Problem. Die kosmische Karawane
ist gerüstet, auf dem Rücken ihrer Musik und mit der Hilfe des Wissens ihrer
Ahnen den entbehrungsreichen Weg weiter zu verfolgen. Datashock wissen wo sie
herkommen und sind daher hinreichend orientiert zu wissen, wo hin sie nicht
gehen müssen, um ihren Weg nicht aus den Augen zu verlieren. Auch wenn ihr sie
nicht sehen könnt, sie sind da. Sie rufen in der Wüste, könnt ihr sie hören?
Holger Adam (testcard / Phantom Limbo)
Zur Record-Release-Party bitte nach Bremen fahren:
19.02.2014
Gig: Anla Courtis & Aaron Moore / Wizards Of Oi am 12.03.2014 in der Walpodenakademie Mainz
Aus der Rubrik „Hätten wir ja selbst gemacht, wenn wir nicht noch Pause machen würden“:
Anla Courtis & Aaron Moore im Duo, außerdem Wizards of Oi in der Walpodenakademie - und Ausstellungseröffnung, aber der Reihe nach...
In des Brandstifters very own words erwartet uns folgendes:
„Am Mittwoch 12.03. hat der Mainzer Kunstverein Walpodenstraße 21 e.V. mit den sich auf Europatour befindlichen Anla Courtis (Argentinien) und Aaron Moore (Brooklyn, New York) gleich zwei hochkarätige internationale Experimentalmusiker zu Gast. Beide waren bereits in der Konzertreihe Phantom Limbo in der Walpodenakademie aufgetreten: Moore 2009 mit Amolvacy und mit seinem britischen Langzeitprojekt Volcano the Bear sowie den Wizards of Oi in den Jahren 2010 und 2013 und sein Tourpartner Anla Courtis solo 2010. Courtis/Moore haben ihre dritte gemeinsame Veröffentlichung die CD 'KPPB' (Earbook Recordings) im Gepäck.
An dem Abend wird zusätzlich eine Ausstellung mit Fotoarbeiten von Aaron Moore in der Galerie zu sehen sein. Dieser fängt seit nunmehr zehn Jahren vornehmlich im öffentlichen Raum seiner Wahlheimat New York mit dem Smartphone flüchtige Gesichter ein, die man beim scharfen Hinschauen mit viel Phantasie, Humor und Sinn fürs Absurde in den zufälligen Arrangements von Gegenständen, Flecken oder Schatten aus dem urbanen Hintergrund kurzzeitig auftauchen sieht und postet diese konsequent – aber nicht ohne Ironie - auf der sogenannten Social Media Plattform Facebook (Gesichtsbuch).
Zur Ausstellung erscheint das Art Zine „Found Face Book“ mit einer Auswahl seiner gefunden Gesichter beim Mainzer Verlag für Collage, Copy Art und Visuelle Poesie V.E.B. Freie Brandstiftung. Der Abend wird mit einer Performance des 2009 in New York gegründeten Duos Wizards of Oi von dem Aktionskünstler Brandstifter & Aaron Moore eröffnet werden.“
Das empfehlen wir natürlich uneingeschränkt und fordern auf, zahlreich zu erscheinen!
Anla Courtis / Aaron Moore
Wizards Of Oi
+++++
Ausstellungseröffnung „Found Face Book“
12.03.2014
12.03.2014
Walpodenakademie Mainz
20 Uhr
... erste Phantom Limbo Show nach der Pause für 2014:
Ekin Fil
Least Carpet
06.04.2014
Walpodenakademie Mainz
20 Uhr
Details demnächstens!
14.02.2014
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