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04.05.2009

Fotos: Cotopaxi & Dreamers Cloth

Hier ein paar Fotos vom Konzert in Waggon in Offenbach - ein wirklich sehr gelungener Abend. Danke, dass ihr so zahlreich erschienen seid.








03.04.2009

Photos & Live Footage from the HEAD OF WANTASTIQUET Show

Hier einige Fotos von Johannes. Außerdem gibt es noch ein kurzes Video mit Paul an der Gitarre.














Außerdem könnt ihr weitere Fotos von Laurent hier finden:
http://lorseau.hinah.com/gallery.php?c=pzic&s=concert&g=head-of-wantastiquet

06.02.2009

Datashock Logbuch: Mainz, 31.1.2009 (Teil 2)



rabimmel...........................................................rabammel

.........rabammel.........................................rabumms

..................rabumms.....................rabimmel




es spielten mit Freude zunächst: jansebastianchristianpascalruthronnie……………...........................

nervös gehts los, dann kommt man an
es wird, wir werden uns sehen.
man kennt sich nicht und riecht an sich
wie wahr wahr, nicht war
jawohl jaja und hier und da und hast du schon wie wahr wie wahr
so....bald und gerne, wie
dann kennt man sich und will nicht nicht
dahin, blabla und, zu den leuten, da hin
man will ganz toll will mehr und mehr
freut man sich, aufs wieder wieder, aufs da-
und immer zu, noch noch viel mehr
da will man mehr, da hat man freunde, da
dann spielt man auf und ab und zu
hin, noch mal, noch mal, so schön war es
kriegt nicht viel mit, macht macht sieh zu
zu dem nervös, da links, da oben
mal geht was weg, mal kommts im nu
s sich ganz schnell hop hop, hip hip zum start
dann hat man sich die anderen auch
rück zum anfang, wiederholen soll
vielleicht wars spaß, der dann im ernst
ang, hoch hoch auf auf…zu
erfolg erfolgt, dass klingt jetzt aber ziemlich scheiße, ne?! wieder zurück, rückzück, da oben l


Zum Abendessen gab’s Chili, Salat, Bier und Wein. Zum Frühstück Brötchen und Brot, Käse, Schmalz und Ei. Holger besitzt viele Platten. Dabei ist „viele“ eine Sache der Relation. Er selbst orientiert sich am „mehr“. Also ist die Sammlung doch eher klein. Was sie dann wiederum weniger beeindruckend macht. Seine und Melanies Wohnung ist sehr sauber und aufgeräumt. Auf der Toilette befindet sich die Spülung nicht hinter sondern neben der Schüssel. Ich greife zunächst ins Leere.

Leider mußte Holger am 1.02.2009 zwischen 13 und 14 Uhr zweimal die Strecke Wiesbaden-Mainz fahren, um alle wieder zum Kunstzwerg zu bringen. Zu Holgers Wohnung kamen wir am 31.01.2009 gegen XY Uhr mit zwei Autos. Auch gefahren ist Johannes, der tolle Bilder vom Auftritt gemacht hat (auf unserer myspace Seite stellt schon jemand die Frage welche Kamera Johannes benutzt, was wir nicht wissen). Fünf von uns Sechs mußten früher schlafen gehen. Einer blieb wach, was etwas mit Selbsdisziplinierung und Rauschmitteln zu tun hat. Iggy Wok und Wichser Bargeld sind berühmte Persönlichkeiten, über die man auch sprechen kann. In der Küche gab’s Bier, Wein, Rum und Chips. Christian und Ronnie machen Fotos mit Sebastians Kamera. Pascal macht irgendwas kaputt. Ohne Absicht. Es gibt Leute die wundern sich ein wenig darüber, dass man mit Schallplatten Verkäufen keine Gewinne erzielt. Wir gehören nicht dazu.

Daniel hat dann bei sich geschlafen, Johannes vielleicht auch. Die Besucher aus Duisburg bleiben. Sebastian mußte sich bereits im Kunstzwerg irgendwann übergeben. Er verträgt die Mischung Wein und Bier nur ganz schlecht. Ruth konnte sich morgens erst einmal kaum bewegen. Pascals Frühstück besteht ausschließlich aus Zigaretten. Im Ha und Äm gibt’s jetzt t-shirts von den stooges und black sabbath. Brandstifter hat ein stooges shirt gekauft um es zu verschenken. Er bedauert die Tatsache, dass er kein shirt hat auf dem punk steht. Unsere Wege trennen sich dann. Ein Teil fährt nach Gießen mit dem Zug, der andere Teil nach Saarbrücken mit dem Auto. Das Schlagzeug und die Verstärker sind zu groß für den Zug und im eigenen Auto darf man immer noch rauchen. In dieser 6-Formation haben wir zum zweiten Mal gespielt. Wir finden daß es funktioniert. Ganz schön ist es, wenn sich datashock nach dem eigentlichen Gig auflöst und was Neues passiert. Dann scheinen Ort und Zeit zu stimmen. Publikum verschwindet. Personen bleiben. Wir machen Musik.

Die Motivation von Holger und Daniel ist überwältigend und ansteckend. Man hat das Gefühl, es kommt was in die Gänge. Was das ist, weiß man nicht, aber man denkt: es wird. In Pascals Emailfach landen sehr nette Kommentare. Wir fühlen uns geschmeichelt. Es gibt ein paar Orte, die für uns ganz wichtig geworden sind, da wir die Personen liebgewonnen haben. Kunstzwerg gehört dazu, jetzt.

Der datashock jam und der zweite jam wurden auf Tonband festgehalten. Das Band besitzt Brandstifter. Der wartet auf die Möglichkeit die Aufnahme digitalisieren zu können.
Wir freuen uns. Alle sollten ab jetzt viel häufiger ihr Bier im Kunstzwerg trinken. Alle sollten sich regelmäßig Holger und Daniels Programm ansehen. Alle sollten allen anderen erzählen wie gut der Abend war.


Es grüßt das datashock, das lieber spielt als schreibt.

Datashock Logbuch: Mainz, 31.1.2009 (Teil 1)



Nachdem Willi Wucher mir am Vorabend im Club auf die Stiefeletten getreten ist brauche ich dringend neue Schuhe. Es ist 15:30 Uhr und es steht ein Debakel bevor: wir wollen uns um 16 Uhr treffen – oder irgendwo so um die Uhrzeit. (Wer kann das noch sagen, Bier ist einfach böse.) Jedenfalls ist nicht viel Zeit zum Schuhkauf! Die 10 Euro Mantaletten aus dem C&A sehen aus wie Neo-Mokassin aus PVC: „Nein, danke“, sag’ ich mir und steuere das nächste Schuhgeschäft an. Die italienischen Designerschuhe von Vero Cuoio haben es mir angetan, aus feinstem italienischen Chiahonania Leder, denn für die heutige Show werden weder Kosten noch Mühen gescheut!

Gerade rechtzeitig schaffe ich es zum Treffpunkt, der Rest der Truppe hingegen ist immer noch schlafmützig. Im Kasernenton wird ihnen Beine gemacht, und sie räumen flux alles in unser Transportmittel ein.

Auf der Fahrt wird viel geraucht, Jan stimmt das nicht so glücklich. An einer Tanke in Mainz gibt es kurzes Gelächter über den Dialekt „Meenzer derfe deesss“ (– jedoch wird uns schnell klar, dass wir hier die Dialektpariahs sind).

Oki Doki, endlich an der Walpodenakademie. Alle sind da: Holger, der Brandstifter, Daniel etc. Zur Begrüßung wird geraucht. Ronnie und Ruth tauchen auch gleich auf, zur Begrüßung wird noch mehr geraucht.

Es wird Zeit für das erste Bier und aufzubauen, es soll ja noch etwas geleistet werden! Nach 5 Minuten weiß ich auch wieder wie ich mein Set-up zu verkabeln habe, auf Soundcheck scheiße ich und rauche vor der Tür eine weitere Zigarette. Es wird viel geredet und das meiste Leben findet vor der Tür beim Rauchen statt. Rauchen ist ein wichtiger Bestandteil der Band. Vielleicht gibt es die Band auch nur weil wir alle rauchen... Man lernt Leute kennen: Joachim von S/T, Stefan von Youdon'thavetocallitmusic und, und, und: ein Meet & Greet von Rauchern des Südwestens.

Dann ist es ist halb 10 und die Meute sowie Holger werden ungemütlich (– über 50 Zuschauer lässt man nicht warten): Okay, lieber Holger, dann dreh halt „Pulu Pulu" von Jorge Ben aus und sag es wäre Quatsch... Mich hat es emotional berührt.

Wir legen mabu los. Ich teste schon einmal wie lange mein Microkabel ist und trete vor die Tür. – Kippen leider vergessen und wieder rein. Der Plan am Anfang einen längeren Drone-Part zu spielen scheitert an meinem reduzierten Set-up. Egal, wir können ja rocken! Dumpfe Bässe, kreischende Gitarren, ein Keyboard Sound wie in Walhalla und ein Drumbeat in Richtung frühe Böhse Onkelz.

Das Mainzer Publikum ist außer sich, ich verkünde über das Mikrofon: „Wwir sind eine neue Religion, ich euer neuer Messias“. Ich glaube sie haben mich nicht verstanden. Nach 3 mal aufs Handy schauen, um die Uhrzeit herauszufinden, packt mich der Entschluss zu rauchen: Ab, raus vor die Tür. Ich muss auch nur einen Zuschauer anschreien, damit er von meinem Microkabel geht.

Vor der Tür mach’ ich erstmal eine Kippe an. Drinnen bricht nach und nach der Sound weg... Als er fast verklungen ist gebe ich Anweisungen weiter zu machen, die stoßen auf taube Ohren. Der Applaus kam sehr verhalten; dies spricht für eine nicht ausreichende Performance. Das mach’ ich dem Publikum auch klar und verspreche eine 5-minütige Zigarettenpause. (War natürlich gelogen. Aber so verhalt der Ruf nach Zugabe.)

Draußen wir geraucht, gesoffen und dumm geredet. Martin Büsser wird erkannt und zugesülzt. (Drinnen entere ich das DJ-Pult und lege Klassiker von Fleetwood Mac bis Ata Tak auf, getanzt wird wenig.)

Nach einem ordentlichen Saufgelage wird jetzt auch drinnen geraucht. Gegen halb zwei Uhr nachts: Zuschauer jammen mit unseren Instrumenten... Durch Oberton Gesangsübungen von Jan und dem Herren Büsser entwickelt sich ein zweites Set der Liebe und Freude.

Im Hardcore ziehen verschwitzte Männer dafür ihr T-Shirt aus und liegen sich homoerotisch in ihrem Armen. Unser „Fest der Liebe“ erinnert eher an eine Hippie-Kommune der 60er – nur das wir nicht nackig sind und ich einer der wenigen (außer Holger und Markus) mit langen haaren bin. Es ist schön und ich bin tierisch betrunken.

Wir müssen nach Wiesbaden aufbrechen. Im Auto von Johannes sülze ich über Tiefkühlpizzatests und das Leckermäulchen-Punktevergabe-System. In Wiesbaden helfen mir zwei jugendliche Marokkaner einen Zigarettenautomaten zu finden. Was den weiteren Verlauf der Nacht betrifft: Ich weiß nur noch, dass ich irgendwas kaputt gemacht habe...

In meinen italienischen Lederschuhen wache ich am nächsten morgen auf Holgers Couch auf. Ein gelungener Abend!

Ab heim. Auf dem Heimweg reden wir über die Gage. Wie, nur 50 Euro? Es macht sich Unmut breit – dann wird uns klar: wir haben zusätzlich mindestens 3 Kisten Bier und 4 Flaschen Wein weggesoffen und schämen uns, was wir für ein undankbarer Rockstar-Pöbel sind. Wir hoffen auf Wiederholung. Danke, Mainz!

Euer Pasibär

Weitere Stimmen:

Martin Büsser (www.testcard.de): „Das Konzert war ein Brett, so ‘ne Mischung aus No Neck Blues Band und frühen Pink Floyd und dazu haben sie über Beamer den abgefahrenen Film „Begotten“ gezeigt. Weil Datashock aber für mein Empfinden viel zu kurz gespielt haben, habe ich irgendwann nachts die Bühne erstürmt und mit gestörten Ritualgesängen losgelegt. Brandstifter hat sich eine Gitarre geschnappt und plötzlich waren alle Datashock-Leute wieder mit von der Partie, klang alles ganz schön finster nach Manson Family. War ein sehr schöner Abend in Mainz und ein gelungenes Konzert! Hatte zwar einige Schlagseite auf dem Heimweg und der Sonntag war für’n Arsch, aber so ist es nun einmal...“

Joachim (s/t): „Also dem lieben Pascal an dieser Stelle mal Gratulation für einen prima Gig. Schöne dichte Atmosphäre, prima morbides Filmchen, guter Sound, kaltes Bier. Alles, was live geil ist, man aber nie auf Tonträger auffangen kann.“

Stefan (www.youdonhavetocallitmusic.de): „Das Konzert am Samstag fand ich auf jeden Fall ziemlich klasse. Für mich seit langem mal wieder ein sehr gelungener Konzertabend!“

Acid Roncho (Datashock): „Oh Mann, ich bin echt stolz. kann man so sagen. Selten sooo euphorisch nach 'nem Konzi gewesen. Will jetzt sofort auf Tour. Das Ganze mit zweiter Gitarre und Schlagzeug ist ne verdammt gute Sache!“

LL Cool P (Datashock): „Bier war geil. Rotwein lecker. Weisswein eher semi.“