24.06.2013
Gig: Chuck Johnson am 28.6.2013 in Fragmente, Wiesbaden
Chuck Johnson hat eine umfangreiche Diskographie - also einiges auf dem Kerbholz. Kennen wir aber fast alles nicht, wir haben nur von seinen Kompositionen für 6- und 12-saitige Gitarre Notiz genommen.
Ein Album erschien 2011 auf Strange Attractors, ein weiteres wird demnächst auf 3 Lobed das Licht der Welt erblicken.
Wer bei einem der Gigs von Cam Deas, Daniel Bachman, Cian Nugent oder Steffen Basho-Junghans dabei war und wer vielleicht auch James Blackshaw kennt und schätzt, der oder die sollten sich Chuck nicht entgehen lassen. Für die anderen gilt: NEULAND! Also, worauf wartet ihr?
Fragmente
Eltviller Straße 2
65197 Wiesbaden
20:30 Uhr
20.06.2013
Spurensicherung: Sheldon Siegel
2010 hatten wir das Vergnügen mit U.S. Girls, Ignatz und Sheldon Siegel. Letztere haben kürzlich ein Tape auf House Of Alchemy mit Aufnahmen vom Gig in Darmstadt veröffentlicht. In einer Auflage von 100 Stück. Außerdem zu hören: Aufnahmen aus Göteburg und Malmö. Hier gibt's die Kassetten.
Schöne Erinnerung an einen schönen Abend...
... der Morgen danach, leicht verstrahlt.
Aus dem Hause Datashock, ebenfalls heiße Neuigkeiten! Zum einen ein neues Tape...
...zum anderen folgt im September eine neue Doppel-LP auf Dekorder: Keine Oase in Sicht!
Hier ins Bild hat sich noch das neue Tape von Günter Schlienz geschlichen, danach guckt ihr dann im Internet mal schön selbst, ne?
09.06.2013
Gig: Ignatz / Innercity & Youngherr Sloow am 18.06. in der Walpodenakademie Mainz
Ignatz ist Bram Devens. Er treibt sich bei Gelegenheit mit Sylvester Anfang II herum aber sein Soloproekt ist vielleicht in absehbarer Zeit prominenter noch als die belgische Horde, die Musik machen als Begründung fürs Kiffen und Saufen missbraucht!
Wir schreiben das hier mal so frech hin und weichen vom Thema ab, denn die Herren waren ja schon öfter bei uns zu Gast und verstehen grobe Scherze.
Zurück zu Ignatz. Beinahe darf/muss man ihn nun einen Singer/Songwriter nennen - was früher scheu genuschelt und verwaschen aus dem Verstärker gedröhnt wurde, wuchs über die letzten Jahre hinweg zu einer zarten musikalischen Pflanze heran, die noch immer im Verborgenen blüht, etwas mehr Licht kann sie aber vertragen.
Wenn Leonard Cohen bisschen cooler wär' und weniger mit so Jungszeug beschäftigt gewesen wäre (Marianne, Suzanne und wie sie alle heißen und nebenher noch Partisanen besingen), dann hätte er so zarte und einfühlsame Lieder wie Ignatz schreiben können.
Bram spielt auch schöner Gitarre. Und überhaupt. (Neue Platte demnächst auf Fonal!)
Innercity, Walpodenakademie 2012
Hinzu kommen Innercity aka Hans Dens. Der war auch schon mal da, letztes Jahr. Dieses Mal kommt er mit Bart (Sloow Tapes / Sylvester Anfang II) - der war auch schon ein paar Mal da, aber immer nur als Chauffeur, musste immer nüchtern bleiben, halbwegs.
Nun spielt er Gitarre und begleitet so Hans dabei, seine verschwurbelt, versponnen Klangcollagen zu verfeinern. Hans' Output als Innercity ist „critically acclaimed“, ein Beispiel:
„Ketamangled post-techno trips from the far side of Hans Dens’ Innercity imagination. Beamed from mittel Europe to Seattle and back again, ‘A Lion’s Baptism’ is raw, uncut contemporary psychedelia of the queerest, vital calibre. It sounds like a man losing his mind in the machines as an example to everyone else of what’s possible in there, locked in the loop, eyes shut, spiralling thru intense vortices of kromatic kaos and visceral, transcendent noise. RIYL Diamond Catalog, early James Ferraro, KPLR, doing loads of acid.“
So. Da haben wir den LSD-Salat! Kommt vorbei, wird super.
Ignatz | Innercity + Youngherr Sloow |
18.06.2013
18.06.2013
Walpodenakademie Mainz | 20:30 Uhr
06.06.2013
Fotos: Èlg, Gael Moissonnier, (H.S.), Neu Getre, Hering und seine sieben Sachen
Hering und seine sieben Sachen
Neu Getre
Devotionalien
(H.S.)
Gael Moissonnier
Èlg
P.S.: Die eher unscharfen Bilder gehen nicht auf des Hausfotografen Kappe - der Schebler war verhindert, da musste die Planung ran. Die ist alt und hat zittrige Hände,...
07.05.2013
Gig: Èlg (FR), Gael Moissonnier (FR), Hering und seine sieben Sachen (GER), (H.S.) (GER), Neu Getre (GER) in KOZ, Frankfurt am Main
Èlg (bürgerlich: Laurent Gérard) macht seit 2003
experimentelle, elektronische Musik, die mit dem etwas aus der Mode gekommenen
Begriff „Elekroakustik“ eigentlich ganz gut (und vage) beschrieben ist: Mithin
improvisierte Musik, die ihre Einflüsse aus Musique Concrète, Psychedelic,
Industrial Music und Noise bezieht. Das Beste aus allen abseitigen Welten
sozusagen: Als feierte Pierre Schaeffer zusammen mit Throbbing Gristle in einer
defekten Geisterbahn Kindergeburtstag – die Kinder sind aber alle schon im
Bett. Sicherheitshalber.
Dafür schaut Ghédalia Tazartès vorbei, der wohnt hinter der
Geisterbahn in der verlassenen Losbude (da sitzt er zwischen übergroßen
rosafarbenen Teddybären und findet keinen Schlaf). Zusammen (mit Jo T. vom
Zuckerwatte-Stand) gründen sie „Reines d’Anglettere“ und veröffentlichen 2012
eine Platte auf dem englischen Label „Bo Weavil“. – Mit Fahrgeschäften ist ja
heutzutage kein Geld mehr zu machen, aber mit Musik! Gute Idee? (Nicht immer
alles runterladen, Kids!)
Wir kommen vom Thema ab ... kommen wir also lieber zu Gael Moissonnier. Der hat dem Rummel ebenfalls abgeschworen, hat er doch jahrelang
im schönen Lyon (stimmt das? Ich war noch nicht da...), im legendären „Grrrnd
Zero“, Konzerte veranstaltet. Seit einiger Zeit ist er in Belgien zu Hause,
trinkt das leckere belgische Bier und schraubt an einem Modular-Synthesizer
herum, dem er, ergänzt durch Tape-Loops und Field-Recordings, die
unglaublichsten Töne entlockt. Kontrolliertes Chaos. Electronic Mayem. Den
Experimenten von Keith Fullerton Whitman nicht unähnlich und somit der
kongeniale Partner für Èlg. Da schließen sich Schaltkreise. Nicht zu fassen.
Den Hering und seine sieben Sachen noch vorzustellen - das
wär' ja noch schöner. Des Tape-Tycoon höchsteigene Tape-Loop gestützte
Spielereien. Immer kurzweilig, manchmal konzeptuell - wie sagt man - aufgeladen!
Oha!
Außerdem aus Darmstadt, kürzlich erst beim 1,2 Piece Fest
mit einem ansprechenden audio-visuellen Set zu bewundern: (H.S.) - Synthesizer mit
Klammern, die sind wichtig!
Und außerdem - High Five! - Allzweckwaffe Ertegün bzw. Neu Getre. Ambient bis Noise, je nach dem aber immer mit hand-made Equipment!
Also - IMPROV-NOISE-HIGH-FIVE, kommt rum, geht ab!
KOZ, Frankfurt am Main
21 Uhr
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