03.04.2013
01.04.2013
Gig: Guenter Schlienz, González&Steenkiste, Navel, Urpf Lanze, E-Jugend am 5.4.2013 in der Walpodenakademie Mainz
In wenigen Monden wird es soweit sein! Der kosmische
Winnetou wird die angestammten schwäbischen Jagdgründe verlassen und mit seinem
Stamm den Rhein herauf ziehen, um im Schatten der Walpodenakademie sein Tipi
aufzuschlagen und mit den belgischen Brüdern vom Stamme der Tobacco-Indianer
die Friedenspfeife rauchen.
Beseelt von den Geistern ihrer gemeinsamen musikalischen
Ahnen wird das anschließende rituelle Musizieren die Walpodenakademie in eine
indianische Schwitzhütte verwandeln! Und am Ende der langen friedlichen Nacht
werden wir gereinigt aus ihr hervor kriechen.
Oh Manitu wir danken Dir!
(Karl-May-Modus off)
Wäre er nicht schon so lange dabei, man müsste von Günter als
Shooting-Star sprechen. Innerhalb eines Jahres hat er vier Tapes auf angesagten
Szene-Labels veröffentlicht, die einen Wimpernschlag später ausverkauft waren,
und seine sorgfältig ausgebreiteten Modular-Synthesizer-Klangflächen suchen in
der ganzen westlichen Hemisphäre ihresgleichen. Traumhafte elektronische Musik.
Ruhig dahin fließend, von ruhiger Hand ins Werk gesetzt und unvergleichlich
schön. Ja, da können wir nicht anders, als die Talente des großen Schlienz
vollmundig zu preisen!
Nicht minder prominent und erfahren: Glen Steenkiste und
Ernesto González. Bekannt auch als Hellvete und Bear Bones Lay Low bzw.
Mitglieder von Sylvester Anfang II, setzen die beiden im Duo sich langsam
entwickelnde Drones frei. Musik, wie flirrende Sommerhitze.
„Music For Spaceports“ und „Laika“ titeln zwei
Veröffentlichungen des Duos, und wer sich jetzt denkt: „Aha, Brian Eno, Ambient-Musik,
kenn’ ich“, die hat Recht und Unrecht zugleich. Navel können dem Treibstoff
ihrer Rakete auch Spacemen 3 oder My Bloody Valentine beimischen, dann entwickelt
sie deutlich mehr Schubkraft... warten wir’s ab! Hauptsache: Abstand zur
Startrampe halten!
Raunchy-Primitive-Free-Style-Guitar-Shredding! Wouter Vanhaelemeesch
heult den Mond und knurrt die Nachbarn an, also Obacht! Wild und struppig, ein
wilder Hund! Er hat viele Namen, aber er hört nicht!
Spielerpass abgelaufen, egal. Hinterm Haus auf der Wiese
wird weitergekickt. Aber fragt uns nicht mit welcher Aufstellung und welcher
Taktik hier gespielt wird. Ist nämlich geheim. Hier eine Aufzeichnung einer älteren Übertragung, Kantersieg:
5.4.2013
20 Uhr
27.03.2013
Fotos: A Psychedelic Extravaganza Festival
Thanks a lot for coming out and making it happen - it's been a blast!
Our Beautiful Audience
Blue Yodel
Roman Nose
Bird People
Decimus
Rhyton
05.03.2013
Gig: A Psychedelic Extravaganza Festival, 26.03.2013, Oetinger Villa Darmstadt
A Psychedelic Extravaganza Festival
* Rhyton (US/Thrill Jockey/Three Lobed)
* Decimus (US/Kellipah, Digitalis u.a.)
* Bird People (A/Feathered Coyote)
* Roman Nose (UK/Singing Knives)
* Blue Yodel (UK/Singing Knives)
D. Charles Speer (No-Neck Blues Band), Jimmy Sei Tang (Psychic Ills) und Spencer Herbst sind Rhyton. Auf Three Lobed und Thrill Jockey haben sie im vergangenen Jahr zwei Platten veröffentlicht.
Psychedelic-Rock. Im Geiste der frühen Sun City Girls und in der musikalischen Nachbarschaft von Zeitgenossen wie Eternal Tapestry oder Bardo Pond. Gitarre, Bass, Schlagzeug – klassisch. File under: Blue Cheer spielen Santanas „Caravanserai“ – aber ohne das Gedudel!
Ebenfalls aus der Asche der No-Neck Blues Band: Pat Muranos Solo-Projekt Decimus. Ungezählte Alben sind in den letzten beiden Jahren erschienen. „Veröffentlichungsoffensive“, untertrieben gesagt. Post-Industrial-Elektro-Akustik, nicht unähnlich der Nurse With Wound. Unheimlich schön und schön unheimlich.
Bird People ist das Projekt von Ulrich Rois aus Österreich. Auf die Bühne bringt er seinen relaxten Free/Psych-Folk mit abwechselnden Musikern und im Alleingang. Eine Solo-Show erwartet uns auch in Darmstadt. Der Betreiber des Feathered Coyote Tape-Labels spielt verträumt-sonnige Musik, die ihre Einflüsse aus allen Ecken der Welt empfängt: von Brattleboro über Haight Ashbury und das Taj Mahal nach Wien: Bird People, „free“ wie in „Free-dom“:
Jon Marshall (Hunter Gracchus / Singing Knives Records) baut live Klangcollagen zusammen, die klingen wie Field Recordings für eine Ocora-Platte – sind aber im Keller in Sheffield geklöppelt. Ethno-Elektronik-Ekstasen in Undoof! Seltenheit!
Fiona Kennedy (ebenfalls Hunter Gracchus / Singing Knives Records) macht Krach. Wohl kalkuliert, auch als Noise bekannt. Sie bedient sich dazu allerlei Geräuschquellen – analoger, digitaler und cerebraler. Jon von Winebox Press nennt Dylan Nyoukis, Patty Waters und Aaron Dilloway als Referenzpunkte, da schleißen wir uns an und ergänzen: awesome!
Fazit: Ein äußerst außergewöhnlicher Dienstagabend erwartet Euch! (Ja, Bands, die touren, brauchen auch dienstags Shows!)
Kommt vorbei, es geht pünktlich los, weil: volles Programm!
26.03.2013
Oetinger Villa, Darmstadt
20 Uhr (pünktlich!)
04.03.2013
Spurensicherung: Time Traveler
Vor zwei Jahren haben wir in der Walpodenakademie JD Emmanuel veranstaltet. Jetzt liegt auf Aguirre Records ein Doppel-Album bestehend aus Aufnahmen von dieser Tour vor. Wir empfehlen das Album, natürlich.
JD and his very own Dream-Machine.
Vom Kraak-Festival sind wir auch zurück. Erlebnisberichte ersparen wir Euch hier, fragt den Hering,...
08.02.2013
Spurensicherung: Hering in der Ägäis
Der Hering in griechischen Gewässern! Was kommt als nächstes? Artist in Residency in Sea-World, wahrscheinlich. Wenn das nicht klappt, dann wenigstens 'ne Tour durch Nordsee-Filialen!
Wir üben schon mal mit den potentiellen Werbepartnern!
In der Tiefsee ist es dunkel...
...im Supermarkt dafür zu hell: Gael, Panos und der Hering
Darauf einen Ouzo! Oder besser zwei bis drei...
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